Methoden bei der Haartransplantation – Ein Überblick

Mann träumt von vollem HaarDiverse Methoden werden bei Haartransplantationen angewendet. In diesem Artikel werden die Methoden näher durchleuchtet. Doch zunächst einmal geht es um die sogenannte Öffnungen:

Damit die neuen Haare ihren passenden Platz finden, gibt es eine Reihe von Möglichkeiten die „Empfangsöffnungen“ zu schaffen.

Einzig, wenn die Öffnung zu den Grafts passt, kann ein optimales Ergebnis erzielt werden. Ein Ergebnis das im Idealfall ein ganzes Leben hindurch besteht und so maßgeblich zur Lebensqualität beiträgt.

Grundsätzlich stehen vier Möglichkeiten offen, die Empfangsöffnungen vorzubereiten:

– Nadelöffnungen
– Schlitzöffnungen
– Bohrer-Öffnungen
– Laser-Öffnungen

Hinweis: Bei diesem Artikel wird sich ausschließlich um die Methoden gekümmert. Falls Sie mehr zum Thema Haartransplantationen lesen wollen,  besuchen sie die Seite www.haartransplantation-erfahrung.net.

Nadelöffnungen sind heute eine der zwei am weitesten verbreitetsten Techniken in der Welt der Haartransplantationen. Hierbei werden durch Nadeln Löcher in der Kopfhaut geschaffen, die den exakt selben Durchmesser haben wie die einzusetzenden Haarfollikel.

Das Arbeiten mit der Nadel bietet den Vorteil, dass es äußerst sicher ist und eine genau Passform ermöglicht.

Eine weitere, beliebte Methode ist die Schlitzöffnung per Skalpell. Hier stehen dem Arzt zwei Optionen offen, den Einschnitt durchzuführen.

Entweder er macht einen lateralen Schnitt (seitlich) oder einen sagittalen Schnitt (von oben nach unten hinweg). Hier liegt der Vorteil klar auf der Hand: Je nach Beschaffenheit und Wuchsrichtung kann der Arzt den Schnitt verändern. Und damit ein ästhetisch ansprechendes Haarbild erzielen.

Bohrer wurden ehemals benutzt, als noch keine feinen Nadeln zur Verfügung standen. Ihr einziger Vorteil besteht darin, dass ohne weitere Maßnahmen tiefe Empfangsöffnungen möglich sind.

Jedoch zeigte sich über die Zeit, dass diese Vorgehensweise trotz der Effektivität die Kopfhaut unnötig schädigt. Deswegen ist sie heutzutage kaum noch im Einsatz.

Laser haben grundlegend dieselben Eigenschaften und Vorteile wie ein Bohrer. Nur mit noch mehr Präzision und Durchschlagswirkung. Dennoch wurde diese Methode sehr schnell nach ihrem Aufkommen Mitte des 20. Jahrhunders verworfen.

Sie schuf nicht nur Öffnungen, sondern beschädigte im selben Zug das umliegende Kopfhaut-Gewebe. Wodurch letztlich die verpflanzten Haare schlecht oder gar nicht nachwachsen konnten.

Die moderne Variante – FUE

FUE ist die derzeit neuste Errungenschaft im Bereich der Haartransplantation. Ursprünglich 2002 in den USA entwickelt, fand Sie bereits nach kurzer Zeit häufig Anwendung.

Und das zu Recht.

Bei einer FUE (Follicular Unit Extraction) entnimmt der Arzt mit speziell angefertigten Hohlnadeln die benötigten Follikel für die Haartransplantation*.

Dieses aufwendige Verfahren kostet naturgemäß viel Zeit. Ein Eingriff kann locker acht Stunden dauern. Und das gilt lediglich für eine Sitzung. Wer tiefe Geheimratsecken und Tonsuren ausfüllen will, kann mehrere Sitzungen einplanen.

Zu der längeren Behandlungsdauer gesellt sich noch eine längere Ruhepause bzw. Gesellschaftspause. In diesem Zeitrahmen – circa ein Monat – sind Sie noch nicht komplett gesellschaftsfähig mit Ihren neuen Haaren.

Um das zu bewerkstelligen ist in der Regel eine komplette Rasur des Kopfes erforderlich. Für Männer in der Regel kein Problem, wenn Sie sowieso mit Haarausfall zu kämpfen haben. Für Frauen dagegen schon.

Weswegen diese Methode häufiger von Männern genutzt wird, als von Frauen.

Allerdings lässt sich eine komplette Rasur umgehen, wenn auch mit Abstrichen bei der „Graft“ Anzahl. Grafts beschreiben die Haarstücke, die für eine Transplantation entnehmbar sind.

Maximal lassen sich bei einer Vollrasur aus den guten Spenderbereichen bis zu 2500 Grafts entnehmen. Das bildet die Obergrenze. Die Graft-Anzahl bei einer Teilrasur (auch Streifenrasur genannt) fällt natürlicherweise kleiner aus, da der Spenderbereich geringer ist.

2500 Grafts bilden deswegen die maximale Anzahl, weil der Arzt ansonsten auf „unsichere“ Spenderregionen zugreifen müsste. Ein fehlerloses Nachwachsen wäre damit nicht mehr gewährleistet.

Fakt ist, dass der Arzt auch deswegen so wenig Grafts wie möglich entnimmt, damit der Spenderbereich noch akzeptabel aussieht. Entnimmt man zu viele Haare, riskiert der Patient erneut schüttere oder kahle Stellen.

Seit der Einführung der Methoden streiten Anhänger von FUE und FUT darüber, ob FUE tatsächlich narbenfrei sei. Die Erfahrung und unzähligen Patienten zeigen inzwischen, dass kaum sichtbare Narben zurückbleiben.

Das liegt daran, dass sich die Narben ohne weitere Hilfe von selbst schließen.
Weiterhin ist zu bedenken, dass die Narbengröße variieren kann. Mit größeren Nadeln als der Standard – Standard sind die 0,9 bis 1mm – könnten Narben auch größer ausfallen. Allerdings würde es eine schnellere und unkomplizierte Behandlung ermöglichen.

Die Schäden an der Kopfhaut fallen höher aus, als von anderen Behandlungsmethoden gewohnt. Die Präzision und das solide Ergebnis kommen eben nicht ganze ohne Kosten oder Kompromisse.

Für die Unannehmlichkeiten in Form der höheren Schäden am Kopf und dem höheren Preis pro Graft (3,50€ aufwärts), bekommt der Patient aber auch ein natürliches Haarvolumen, das seinesgleichen sucht.

Auch hier im Fokus-Bericht wird die Methode näher erläutert.

Die bewährte Option – FUT

Die „Follicular Unit Transplantation“ setzt wie der Name schon vermuten lässt, auf das Verpflanzen von ganzen Haarstücken.

Hier nutzt der Arzt ein feines Skalpell, womit er Einschnitte in der Kopfhaut vornimmt. Das hört sich schlimmer an, als es in der Praxis ist. Denn zeitgleich wird der Spenderbereich lokal betäubt. Die Entnahme der Haare nimmt im Schnitt bloß 45 Minuten in Anspruch. Das ist konkurrenzlos schnell.

Demnach spüren Sie während dem ganzen Haar OP Prozess nichts davon.

Nachdem die Spender-Follikel Einheiten (zu Englisch Follicular Unit) entnommen sind, werden diese zunächst kurz zwischengelagert. Dabei lagern sie in einer Nährstoff-Lösung, die den Haaren ihre Festigkeit, Form und Farbe bewahrt.

Im Anschluss transplantiert der Arzt sie an die gewünschte Stelle. Die Haar OP kann zwischen drei und sechs Stunden in Anspruchs nehmen. Dennoch bleibt der Vorteil, dass Sie binnen einer Sitzung/Tages eine komplette Haartransplantation erhalten.

Außerdem sind sie während dem gesamten Ablauf immer auf der sicheren Seite. Die Spenderhaare reichen mit Leichtigkeit für drei bis vier Transplantationen. Darüber hinaus können zwischen 90 und 100 Prozent der Spenderhaare auch tatsächlich verpflanzt werden.

Bei der FUE beträgt dieser Anteil nur circa 70 bis 80 Prozent.

Wie lange die FUT exakt dauert und welche Kosten dabei aufkommen hängt maßgeblich davon ab, wie hoch die eigenen Ansprüche sind.

Will ich eine komplett neue Haarlinie und die Geheimratsecken verschwinden lassen?

Habe ich eine Glatze? Soll ich alles ausfüllen? Oder nur die wichtigsten Bereiche wie die Tonsur (kreisförmiger Haarausfall am Scheitel).

Will ich lediglich etwas mehr Volumen in meine noch bestehenden Haare?

Von all diesen Fragen hängen die Kosten ab. Aber Sie können sich auf eines verlassen: Die Kosten sind geringer als bei der FUE. Das bedeutet einen Preis für gute Grafts beginnend von 2€ statt von 3€.

Der Regenerationsprozess gestaltet sich indessen einfacher als bei der FUE.

Die lange Narbe, die von der Entnahme aus der Spenderbereich zurückbleibt, ist leicht kosmetisch zu vertuschen und wird durch „Durchswachstechniken“, nochmals gemildert. Hier verdecken die umliegenden Haare mit der Zeit die gesamte Narbe.

Da der gesamte Prozess allgemein sehr schnell und einfach abläuft, sind sie bereits nach wenigen Tagen – unter einer Woche – wieder in der Lage öffentlich aufzutreten. Ohne das Kollegen oder Familie die Haartransplantation bemerken würden.

Und hier nochmal ein Video, was den Unterschied zwischen FUT und FUE nochmal erklärt, sofern es nicht bisher klar geworden ist:

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Warum ist es sinnvoll zu schwitzen?  [WISSEN]

ameise schwitzen

Alle Prozesse, die im Körper des Menschen stattfinden, haben ihren eigenen Sinn und auch immer einen Zweck, so auch das Schwitzen. Man könnte einfach nicht überleben ohne Schweißdrüsen. Die Haut würde austrocknen und sie wäre ein idealer Nährboden für viele Bakterien und Krankheitserreger. Der Schweiß kann zwar sehr störend und lästig sein, aber er dient dazu, den Körper ein Schutz- und Erhaltungsmechanismus zu bieten.

Das Schwitzen hat also eine sehr wichtige Funktion für deinen Körper und deine Gesundheit. Unter https://www.soumme.com/de/ können Betroffene Tipps und Lösungen in Produktform gegen starkes Schwitzen finden.

Doch vorher sollte die Frage geklärt werden, weshalb der Körper eigentlich schwitzt.

Warum schwitzt unser Körper?
Die folgenden Gründe werden dir erklären, warum der Körper schwitzt und dementsprechend auch bestätigen, dass das Schwitzen sinnvoll ist:

 

  • Temperaturausgleich

Damit sich der Körper den unterschiedlichen Temperaturen anpasst, fängt er an zu schwitzen. Für den Körper ist das lebenswichtig. Starkes Schwitzen stellt eine eigene Klimaanlage dar. Die Feuchtigkeit verdunstet auf der Haut und gibt somit Wärme ab. Dadurch kühlt das Blut in den Blutgefäßen unter der Haut ab, wodurch die Temperatur des Körpers reguliert wird. Das macht sich vor allem dann bemerkbar, wenn Sport betrieben wird. Denn beim Sport kommt der Körper in Wallung. Daraus folgen körperliche Wärme, das Anröten des Gesichts und Schweiß rinnt von der Stirn.

So sieht es auch bei einem Saunagang aus. Kaum in die Kammer gestiegen, fängt der Körper auf der Stelle an zu zu schwitzen. Dabei ist die hohe Temperatur der Auslöser. Der menschliche Körper versucht, sie durch das Schwitzen zu kompensieren. Das Schwitzen ist also in dieser Hinsicht sinnvoll, denn es schützt deinen Körper vor Überhitzung, damit die Temperatur des Körpers konstant bleibt.

 

  • Hautschutz

Wenn es keinen Schweiß geben würde, dann gäbe es keine gesunde Haut. Die Oberfläche der Haut ist mit einem Film von Fett und Wasser überzogen. Dieser schützt die Haut vor Bakterien, Pilzen und anderen Eindringlingen. Dieser Hydrolipidfilm entsteht vor allen Dingen durch Absonderungen der Hautdrüsen wie zum Beispiel der Absonderung von Fettsäuren und von Schweiß. Der überzogene Film wirkt nicht nur antimikrobiell, sondern er hält die Haut außerdem geschmeidig und die Feuchtigkeit der Haut wird durch ihn erhöht.

 

  • Schweiß als Sympathieträger

Jeder Mensch hat einen eigenen Körpergeruch, wobei dieser nicht immer als Schweißgeruch angesehen wird. Dieser Schweißgeruch bzw. der Körpergeruch entsteht durch den Schweiß und durch dessen Zersetzung. Der abgesonderte Schweiß ist wie eine Art Sender, der nach dem richtigen Empfänger sucht. Dadurch kann man sehr schnell und unbewusst entscheiden, ob uns eine Person sympathisch ist oder nicht. Bei einem Mann werden neben der Schweißzersetzung auch Pheromone freigesetzt. Dieser sexuelle Lockstoff kann den Mann attraktiver wirken lassen. Über den Schweiß wird übrigens auch eine geringe Menge von Giftstoffen abgesondert.

Aus den genannten Gründen ist deutlich zu sehen, dass der Schweiß bzw. das Schwitzen sehr sinnvoll ist. Zu viel davon kann natürlich auch störend und abstoßend sein, weshalb man früher oder später dazu gezwungen ist, nach einer passenden Lösung zu suchen.

 

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